Die Altersbedingte Makuladegeneration- AMD

Was ist AMD?

Kennen Sie das? Plötzlich erscheinen gerade Linien krumm, oder Buchstaben verschwimmen beim Lesen. Solche Anzeichen könne mehr als eine Altersfehlsichtigkeit bedeuten und auf eine ernsthafe Erkrankung hinweisen: die altersbezogene Makuladegeneration (AMD). Sie ist für rund 30 Prozent aller Neuerblindungen verantwortlich und damit die häufigste Erblindungsursache in den westlichen Industrienationen.

Zwischen dem 60 und 75 Lj nehmen Sehstörungen und Erkrankungen der sog Makula, der schärfsten Stelle des Sehens, zu.
Der Beginn ist häufig ein zunehmendes unscharfes sehen von Gegenständen, die man fixiert.
Eine Überprüfung der Sehschärfe zeigt dann eine Abnahme der Schärfe, die sich auch durch eine Korrektur mit SSehhilfen , Brille oder Kontaktlinsen , nicht mehr verbessern lässt.

Bei der AMD handelt es sich um eine Erkrankung der zentralan Netzhaut und des dahinter liegenden Gewebes, was zum Verlust der Sehkraft im Bereich des schärfsten Sehens, der Makula (auch "gelber Fleck" genannt) führt.

Alltagsbeschäftigungen wie Lesen, Fernsehen, Autofahren oder das Erkennen von Gesichtern werden mit fortschreitender Erkrankung immer weniger möglich. Nur das äußere Gesichtsfeld - und damit die Orientierungsmöglichkeit des Patienten - bleibt erhalten. Das Risiko, an AMD zu erkranken, steigt mit dem Alter stetig an. Daher sollten Sie sich ab dem 50. Lebensjahr in regelmäßigen Abständen vom Augenarzt untersuchen lassen, oder führen sie einen Amsler-Sehtest zur Selbsttestung durch. Ein Blatt mit dem Amlser-Sehtest erhalten Sie auch von Ihrem Augenarzt.

Die altersbezogene Makuladegeneration verursacht keinerlei Schmerzen. Erstes Anzeichen kann, wie bereits erwähnt, verzerrtes Sehen sein: Gerade Linien erscheinen krumm oder gebogen, Konturen verzerren, Farben werden schwächer. Bald kommen Ausfälle in Form von Flecken hinzu, die sich ausdehnen und fast das ganze Gesichtsfeld, bis auf einen äußeren Kreis, einnehmen können.

Während die frühe AMD wenige Ablagerungen (Drusen) auf der Netzhaut vorweist, was keinen Einfluss auf die Sehschärfe hat treten bei der fortgeschrittenen AMD durch Absterben von Sehzellen und Veränderung des Netzhautgewebes verringertes Farbkontrastsehen und verstärkte Blendung auf. Bei der fortgeschrittenen altersbedingten Makuladegeneration unterscheidet man im Wesentlichen zwischen der trockenen AMD, ca. 85% aller Betroffenen und der feuchten AMD, ca. 15% aller Betroffenen.

Woran liegt das?
Zum einen wissen wir heute, dass bestimmte Genkorrelationen vorliegen, die die Einwicklung einer solche Erkrankung (AMD=Altersmakuladegeneration), fördern als auch die Erkrankungsgefahr durch zunehmendes Alter, also natürlich bedingt.
Außerdem gibt es aber auch Risikofaktoren, die man durchaus beeinflussen kan, in erster Linie zu nennen ist das Rauchen, zu starke Sonnenlichtexposition, ungesunde Ernährung und Lebensweise.
Zu den genetischen Faktoren zählen auch eine sehr helle Farbe der Iris, weibliches Geschlecht sowie erhöhte Cholesterinwerte.

Wie kann man sich schützen?
1. Eine große Studie z, die sog. AREDS Studie zeigte, dass eine Kombination von Antioxydantien, Vit E, Beta-Carotin, Vit C, Zink sowie Lutein durchaus einen positiven Effekt hatten. Beta-Carotin wurde wegen der möglichen Nebenwirkungen durch Zeaxanthin und Lutein ersetzt. Diese Stoffe sind reichlich vorhanden in Brokkoli, Spinat und Paprika und schützen die Pflazen vor Lichtschäden.

2. Wellness für die Augen sind natürlich: Stop für Rauchen, gesunde sog. mediterrane Ernährung mit ausreichen Gemüse und frischem Obst sowie ausreichende Bewegung, alles Dinge, die auch für den ganzen Körper gesund sind.

Derzeitige Behandlungsmethoden der verschiedenen Formen der AMD:
 a) Feuchte AMD
Bei der feuchten Form wachsen unter Ablageungen in der Netzhaut neue instabile Blutgefässe, die die Netzhaut und besonders die für dei korrekte Abbildung zuständigen Schichten wie Pigmantepithelzellschicht schädigen und zerstören. Es kommt zu Schwellungen und auch Blutungen, die, zuspät erkannt, kaum noch behandelbar sind. Die Therapie besteht heute in der Injektion von sog. antiproliferativen Medikamenten in den Glaskörperraum, sog. VEGF-Hemmer.
In sehr vielen Fällen gelingt es dann ein Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen oder auch die Sehschärfe wieder zu verbessern, sodass zB Autofahren oder Lesen wieder möglich ist.

b)  Trockene AMD:
 Diese zeichnet sich durch Ablagerungen in der vorwiegend Makularegion der Netzhaut aus. Es sind sog. Drusen, kleine weiss-gelbliche sog. Stoffwechselschlacken, die nicht abtransportiert weden und so bei Zunahme ein verschwommenes Sehen bewirken. Zur Vorbeugung bzw Behandlung werden Medikamente aus der AREDS Studie empfohlen, in ca 2018 soll es wirksamere medikamente geben, die diese Drusen-veränderungen-Ablagerungen wirksamer angeneh können., die Grungerkrankung , die Disposition zur Entwicklung von Drusenveränderungen aber bleibt.


 FACIT:

Ab dem ca 60 Lj sollte einmal pro Jahr eine sehr gründliche augenärztliche Augen- und Netzhautuntersucheng erfolgen, wobei die Möglichkeiten unserer modernen Diagnostik voll ausgeschöpft weredn sollten: bildgebende Verfahren wie OCT und andere fotgraphische Methoden erlauben heute eine sehr sichere und wirksame Früherkennung. Suchen sie also einen Augenarzt auf, der über diese modernen diagnostischen Tools verfügt.

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