Medizinische Fachbegriffe

Erklärung einiger medizinischer Fachausdrücke, die mitunter in den verschiedenen Texten vorkommen können und in der Regel auch dort ausführlich und anschaulich erklärt werden. Diese Begriffe können und sollen niemals ein ausführliches Nachschlagewerk ersetzen, sondern sollen nur ein kleines Hifsmittel sein, um sich gelegentlich über vorkommende Fachausdrücke informieren zu können.

Aggression

Angriff, Abwehr körperfremder Substanzen oder Angriff auf das eigene Nervengewebe, letzteres bei MS wahrscheinlich (sh. autoimmun).

Allergie

Veränderte Reaktionsweise des Organismus. Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber bestimmten Substanzen wie Samenpollen, Hundehaar, Chemikalien, Nahrungsmittel u. v. m., die u.a. zur Erkrankung der Haut oder der Atemwege (z.B. Asthma, Heuschnupfen) führen.

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Die AMD ist eine Erkrankung der Netzhautmitte, der Stelle des schärfsten Sehens, die Makula. Die Sehzellen werden hier nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Durch Stoffwechselmüll bilden sich unter der Netzhaut Ablagerungen. Es gibt zwei Verlaufsformen, die trockene und feuchte AMD. Die feuchte AMD verläuft agressiv, wobei sich neue Gefäße bilden, aus denen Flüssigkeit austritt. Während die trockene Form allmählich verläuft, kann bei der feuchten Form binnen kurzer Zeit die Sehschärfe verloren gehen. Die Krankheit ist nicht heilbar, kann aber medikamentös und chirurgisch aufgehalten werden. Ausführlicher Beitrag unter Augenerkrankungen

Antigen

Substanz, u.a. Viren, die eine Immunantwort auslöst. Der Körper reagiert mit Immunzellen (Lymphozyten) und Gegenprodukten (Antikörpern).

Arterie

Schlagader. Gefäß, in welchem Blut vom Herzen in die Körperabschnitte fließt. Liegt die Arterie unter der Haut, sind entsprechend dem Herzschlag ihre Pulsationen zu tasten (Puls).

Augenhintergrund

Rückwärtiger, innerer Teil des Augapfels:
Aderhaut, Netzhaut, Blutgefäße (Arterien und Venen), Sehnervkopf, Macula (Stelle des schärfsten Sehens).

Augenspiegeln

(Ophthalmoskopie). Mit Hilfe von optischen Instrumenten schmerzloses Betrachten und diagnostische Beurteilung des Augenhintergrundes.

Autogenes Training

Bestimmte, genau festgelegte Übungen zur Selbstentspannung und damit zur psychovegetativen Selbstbeeinflussung. Mit dieser Methode, wenn sie perfekt erlernt ist, lassen sich Muskelspasmen, Muskelverspannungen, Bewegungs- und Haltetremor, spastische Harnverhaltung, vegetative Beschwerden (Kopf, Herz, Magen, Darm) günstig beeinflussen.

Avitaminose

Erkrankung infolge von ungenügender Zufuhr eines oder mehrerer Vitamine.