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Wie funktioniert die Akkommodation des Auges?

Wie kann man in Ferne und Nähe scharf sehen?

Bis etwa zum 40. Lebensjahr können wir die Linse in unserem Auge so einstellen, daß wir sowohl in die Weite als auch in der Nähe ein scharfes Bild sehen. Den Vorgang dieser Fähigkeit nennt man Akkommodation.

Was genau ändert sich denn bei der Akkommodation?

Bei der Akkomodation ändert sich ähnlich wie bei der Einstellung der Entfernung am Fotoapparat die Brennweite. Die Linse verlagert wahrscheinlich etwas die Lage im Auge, außerdem ändert sie ihre Krümmung, sie wird in der Mitte bauchiger und bricht das Licht stärker (Naheinstellung). Dadurch können auch nahe gelegene Stellen scharf abgebildet werden. Diese Fähigkeit geht mit zunehmenden Alter allmählich verloren, es kommt zur Alterssichtigkeit.

 

Die Akkommodation erfolgt automatisch, warum merkt man das nicht?


Der Vorgang der Akkommodation wird von einem zunächst unscharfen Bild, mit dem unser Gehirn nicht zufrieden ist, gestartet. Dies geht so schnell, wie es die Informationsübertragung der Nervenzellen erlaubt. Alles das geschieht unbewußt. 

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