Augenerkrankungen

Krankheiten der Augen sollten besonders sorgfältig behandelt werden, eine frühe Erkennung ist in den meisten Fällen die beste Vorbeugung gegen später auftretende unnötige Leiden. In dieser Rubrik soll über Krankheitsbilder, deren Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöchlichkeiten aufgeklärt werden, um rechtzeitig Vorsorge zu betreiben und zugleich eine Augenerkrankung zu erkennen. Ein Besuch bei einem Augenarzt kann dann in der Regel rechtzeitig erfolgen, sodass es nicht zu unnötigen Folgeschäden kommt.

Die am häufigsten auftretenden Erkrankungen am Auge sind die Makuladegeneration, der graue Star, der grüne Star, die diabetische Rethinopathie und das trockene Auge.

Unter der Bezeichnung Makuladegeneration wird eine Gruppe verschiedener Augenerkrankungen zusammengefasst. Die Makula lutea ist die lateinische Bezeichnung für den Punkt des schärfsten Sehens, der so genannte Gelbe Fleck. Alle diese Krankheiten haben gemeinsam, dass sie diesen Punkt auf der Netzhaut betreffen; durch einen langsam fortschreitenden Funktionsverlust der Gewebe an dieser Stelle kommt es dabei zum Verlust der Sehkraft.

Die altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD, ist in Industrieländern die häufigste Ursache für eine Erblindung von Männern und Frauen über 50, ihr Anteil liegt bei rund einem Drittel. Dabei gibt es für die AMD verschiedene Risikofaktoren, die sich teilweise vom Patienten beeinflussen lassen und teilweise bereits in den eigenen Erbanlagen vorhanden sind. Unterschiedliche Formen sind die trockene AMD und die feuchte AMD.

Der graue Star, oder auch die Katarakt genannt, ist eine Augenkrankheit die in den meisten Fällen im Alter auftritt. Rund 700.000 Operationen gehen jedes Jahr in Deutschland auf diese Krankheit zurück. Durch eine Trübung der Augenlinse kommt es dabei zu einer grauen Färbung hinter der Pupille, die der Krankheit ihren Namen gegeben hat.

Auch unter dem Begriff Grüner Star, dem Glaukom, verbergen sich eine Reihe unterschiedlicher Augenerkrankungen. Gemeinsam haben diese Krankheiten den Verlust von Nervenfasern, die zu Ausfällen im Gesichtsfeld und im weiteren Verlauf sogar zur völligen Erblindung führen können.

Die diabetische Rethinopathie wird durch die weit verbreitete Zuckerkrankheit Diabetes mellitus verursacht. Dabei werden kleine Blutgefäße im Auge zunächst langsam und dann immer mehr geschädigt, im schlimmsten Fall kann es auf diese Weise zum vollständigen Erblinden des Betroffenen kommen.

Das trockene Auge ist ein häufiger Grund für einen Besuch beim Augenarzt. Die Ursachen dafür können vielfältig sein und sind in vielen Fällen ganz harmlos, in anderen Fällen können sie ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung des Auges sein.