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Erste Erfahrungen mit dem transkonjunktivalen nahtlosen Vitrektomiesystem in der vitreoretinalen Chirurgie

Ausgabe Oktober 2002

Exzerpt aus

Fujii GY, de Juan E, Humayun MS, et al.
Initial Experience Using the Transconjunctival Sutureless Vitrectomy System for Vitreoretinal Surgery, Ophthalmology 2002; 109:1814-1820.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

Erste Erfahrungen mit dem transkonjunktivalen nahtlosen Vitrektomiesystem in der vitreoretinalen Chirurgie


Anhand einer retrospektiven Fallserie mit 35 Augen von 33 konsekutiven Patienten wird die Sicherheit und Anwendbarkeit des 25 Gauge transkonjunktivalen nahtlosen Vitrektomiesystems bei verschiedenen vitreoretinalen Eingriffen bewertet. Bei den Patienten war in 12 Fällen eine idiopathische epiretinale Membran, in 6 Fällen Netzhautablösung, in 5 Fällen ein Makulaloch, in 4 Fällen eine Okklusion eines Netzhautvenenastes, in 4 Fällen eine prämature Retinopathie sowie in je 1 Fall ein persistierendes diabetisches Makulaödem, diabetische Glaskörperblutungen, verbleibende Linsenreste nach Kataraktextraktion und Norrie-Syndrom gegeben. Die Analyse der Fälle ergab Sicherheit und praktischen Nutzen des Systems bei den vorgenommenen Eingriffen. Als einzige Komplikation war eine postoperative Netzhautablösung in einem Auge zu beobachten. Nach Aussage der Autoren besitzt das Konzept der minimal invasiven transkonjunktivalen Chirurgie das Potential, die Effizienz der genannten Eingriffe zu erhöhen und bietet die Vorteile eines vereinfachten Verfahrens, der Reduktion des induzierten Traumas, einer kürzeren Operationszeit, einer schnelleren postoperativen Rehabilitation, besserer Ergebnisse sowie einer geringeren postoperativen Entzündungsrate. Der mögliche Anwendungsbereich des besprochenen Systems geht nach Einschätzung der Autoren über den der hier dargestellten vitreoretinalen Eingriffe hinaus. 

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