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Asymmetrische Anordnung der venösen Gefäße der Choroidea des menschlichen Auges

Ausgabe März 2004

Exzerpt aus

Mori K, Gehlbach PL, Yoneya S, Shimizu K.
   Asymmetry of Choroidal Venous Vascular Patterns in the Human Eye,
   Ophthalmology 2004; 111:507-512.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

Anhand der Ergebnisse einer konsekutiven, beobachtenden Fallserie mit 36 Augen von 33 gesunden Studienteilnehmern im Alter von 21 bis 81 Jahren wird die Architektur der venösen Gefäße der Choroidea beschrieben. Zu diesem Zweck wurde eine Angiographie mit Indocyanin grün mit Hilfe einer modifizierten Topcon Fundus-ICG-Kamera durchgeführt. Die Untersuchung zeigte bei 50% der Studienteilnehmer eine asymmetrische Anordnung der venösen Gefäße, die dem bevorzugten Abfluss aus dem Bereich der Makula entsprach. In der überwiegenden Zahl der Fälle (12 Augen) erfolgte die Drainage dabei verstärkt superotemporal, bei den verbleiben 6 Augen inferotemporal oder superonasal. Ein Zusammenhang zwischen Alter und vaskulärer Asymmetrie bestand nicht. Im Bereich der äußeren Choroidea zeigten die Angiogramme von 75% der Studienteilnehmer eine asymmetrische Anordnung der venösen Gefäße, was auf ein mögliches Fehlen bzw. eine Verringerung der üblichen „Wasserscheiden“ in diesem Bereich hindeutet.

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