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Visusbeeinträchtigung und klinische Beobachtungen bei einem großen Patientengut mit Stargardt'scher Erkrankung

Ausgabe Juni 2003

Exzerpt aus

Rotenstreich Y, Fishman GA, Anderson RJ.
   Visual Acuity Loss and Clinical Observations in a Large Series of Patients with Stargardt Disease,
   Ophthalmology 2003; 110:1151-1158.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

In einer retrospektiven Querschnittsstudie wurde die Visusbeeinträchtigung bei Fällen Stardardt´scher Erkrankung untersucht. Zu diesem Zweck wurden die klinischen Befunde von 361 Patienten analysiert. Der Visus war bei 23% der Patienten in mindestens einem Auge 20/40 oder besser und bei nur 4% der Fälle schlechter als 20/400. Bei 72% der Patienten mit einem Visus von 20/40 oder besser war keine Beteiligung der Fovea gegeben. Im Median erreichten Patienten mit einem Visus von 20/40 oder besser zum Zeitpunkt der ersten Untersuchung nach 22 Jahren einen Visus von 20/200 oder schlechter. Im einzelnen betrug hier der Median in der Gruppe der unter 20jährigen 7 Jahre, bei den 21- bis 40jährigen 22 Jahre und bei den 41- bis 60jährigen 29 Jahre, so dass mit zunehmenden Patientenalter zum Krankheitsbeginn eine bessere Prognose für den Visus gestellt werden kann

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