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Auftreten irreversibler Netzhauttoxizität nach Behandlung mit Hydroxychloroquin, Neue Erkenntnisse

Ausgabe Juli 2003

Exzerpt aus

Mavrikakis I, Sfikakis PP, Mavrikakis E, et al.
   The Incidence of Irreversible Retinal Toxicity in Patients Treated with Hydroxychloroquine,
   A Reappraisal,
   Ophthalmology 2003; 110:1321-1326.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

In einer prospektiven Kohortenstudie wurde das Risiko einer Netzhauttoxizität durch die empfohlene Dosis Hydroxychloroquin (= 6,5mg/kg täglich) bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (335 Patienten) und systemischem Lupus erythematosus (191 Patienten) untersucht. Der Follow-up von 6 Jahren oder mehr bei insgesamt 400 Patienten zeigte eine induzierte Netzhauttoxizität von nur 0,05%, und in keinem der Fälle wurde während der ersten 6 Jahre eine Retinopathie diagnostiziert, so dass nach Meinung der Autoren die vom Hersteller von Plaquenil empfohlen Augenuntersuchungen in Abständen von 3 Monaten bei Verabreichung der empfohlenen Tagesdosis nicht nötig sind. Nach 6 Jahren Therapiedauer empfehlen die Autoren jedoch auch bei eines Tagesdosis < 6,5mg/kg jährliche Augenuntersuchungen..

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