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Kumulatives Vorkommen und Progression epiretinaler Membranen in einem Zeitraum von fünf Jahren die Blue Mountains Augenstudie

Ausgabe Januar 2003

Exzerpt aus

Fraser-Bell S, Guzowski M, Rochtchina E, et al.
Five-Year Cumulative Indicence and Progression of Epiretinal Membranes, The Blue Mountains Eye Study, Ophthalmology 2003; 110:34-40.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Kumulatives Vorkommen und Progression epiretinaler Membranen in einem Zeitraum von fünf Jahren, die Blue Mountains Augenstudie


In einer Kohortenstudie wurden Vorkommen und Veränderungen epiretinaler Membranen bei Studienteilnehmern im Alter von 49 Jahren oder mehr 5 Jahre nach der ersten Untersuchung erfaßt. Von ursprünglich 3654 Teilnehmern standen 2335 zur Verfügung. In der Auswertung wurden die Membranen nach präretinaler Makulafibrose mit Netzhautfaltung und Zellophan-Makulareflex ohne Netzhautfaltung unterteilt. Insgesamt waren bei 5,3% der untersuchten Personen epiretinale Membranen zu beobachten, wobei bei 1,5% eine präretinale Makulafibrose, bei 3,8% ein Zellophan-Makulareflex vorlag. Bei 13,5% der Studienteilnehmer mit einer einseitigen epiretinalen Membran der Baseline konnten nach 5 Jahren Anzeichen im zweiten Auge beobachtet werden. Die Entstehung epiretinaler Membranen war in der Gruppe mit Kataraktchirurgie mit 9,1% signifikant höher als in der Gruppe ohne Kataraktoperation (4,9%). Der Zustand von Studienteilnehmern mit einer epiretinalen Membran der Baseline blieb vor allem bei Fällen mit präretinaler Makulafibrose mit Netzhautfaltung relativ stabil, so dass angesichts der relativ geringen Sehbehinderung das Für und Wider einer operativen Behandlung sorgsam abgewogen werden sollte.

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