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Indocyanin Grün-Angiographie bei chorioretinalen Erkrankungen: Indikationen und Interpretation, Literatur-Analyse

Ausgabe Januar 2003

Exzerpt aus

Stanga PE, Lim JI, Hamilton P.
Indocyanine Green Angiography in Chorioretinal Diseases: Indications and Interpretation, An Evidence-based Update, Ophthalmology 2002; 110:15-24.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Indocyanin Grün-Angiographie bei chorioretinalen Erkrankungen: Indikationen und Interpretation, Literatur-Analyse


In diesem Artikel werden Nutzen und Relevanz der Indocyanin grün-Angiographie in der Untersuchung chorioretinaler Erkrankungen diskutiert, wobei insbesondere auf spezifische Bedingungen eingegangen wird, in denen mit dieser Methode zusätzliche Informationen zu den Ergebnissen konventioneller Fluoreszenz-Angiographie gewonnen werden können. Anhand einer Literaturanalyse 92 aussagekräftiger Publikationen sprechen die Autoren folgende Empfehlungen aus: Zur Diagnose einer polypoiden choroidalen Vaskulopathie, bei okkulter choroidaler Neovaskularisation, Neovaskularisation in Verbindung mit Ablatio des Pigmentepithels sowie bei rezidivierenden choroidalen neovaskulären Membranen wird die Indocyanin Grün-Angiographie stark empfohlen. Nützliche Erkenntnisse können bei der Diagnose von zuführenden Gefäßen bei altersabhängiger Makuladegeneration, choroidalen neovaskulären Membranen, chronischer zentraler seröser Retinopathie, dem "Multiplen Evanescent White-Dot-Syndrom", Vaskulitis, akuter multifokaler plakoider Pimentepitheliopathie, dem Vogt-Koyanagi-Harada Syndrom, Makulaläsionen in Verbindung mit "Angioid Streaks" sowie Birdshot-Retinopathie gewonnen werden. Nicht empfohlen wird die Methode dagegen bei Skleritis, posteriorer Skleritis, zur Unterscheidung von Drusen, der Behçet Krankheit oder Sarkoidose, da hier noch kein klinischer Nutzen gezeigt werden konnte.

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