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Peeling der Basalmembran der menschlichen Netzhaut, Ultrastrukturelle Effekte

Ausgabe Februar 2004

Exzerpt aus

Wolf S, Schnurbusch U, Wiedemann P, et al.
   Peeling of the Basal Membrane in the Human Retina,
   Ultrastructural Effects,
   Ophthalmology 2004; 111:238-243.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

Die Auswirkungen des Peeling der inneren Grenzmembran auf zwei menschliche Spendernetzhäute wurde kurz nach Enukleation der Augen am Elektronenmikroskop untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass durch Membrane Peeling eine geringfügige aber nachweisbare Schädigung der angrenzenden Netzhaut verursacht wurde, so dass bei einem Peeling der inneren Grenzmembran Vorsicht geboten ist. So lange keine Klarheit darüber besteht, ob Traktion die Hauptursache für das Entstehen von Makulalöchern darstellt, muss nach Auffassung der Autoren in klinischen Studien eindeutig festgestellt werden, ob Peeling der inneren Grenzmembran anstelle einer Verbesserung des funktionellen Sehens in einer Visusverschlechterung resultiert.

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