Fundus-Autofluoreszenz bei altersabhängiger Makuladegeneration
Ausgabe Februar 2003
Exzerpt aus
Spaide RF.
Fundus Autofluorescence and Age-related Macular Degeneration, Ophthalmology 2003; 110:392-399.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Fundus-Autofluoreszenz bei altersabhängiger Makuladegeneration
Anhand einer beobachtenden Fallserie mit 54 Patienten bewertet der Autor Autofluoreszenz-Aufnahmen von 54 Patienten mit altersabhängiger Makuladegeneration, die in 3 Gruppen zu je 18 Patienten unterteilt wurden. In Gruppe 1 war keine exsudative altersabhängige Makuladegeneration gegeben, in Gruppe 2 lag eine exsudative Makuladegeneration des Partnerauges ohne Beteiligung der Netzhautgefäße, in Gruppe 3 mit Beteiligung der Netzhautgefäße vor. Die Ergebnisse zeigten höhere Autofluoreszenzniveaus bei Patienten der Gruppen 2 und 3, die Lipofuscin-Einlagerungen im Partnerauge zugeschrieben werden. Bei Patienten mit Beteiligung der Netzhautgefäße konnten große Mengen von Lipofuscin-Einlagerungen im perifovealen Bereich beobachtet werden. Das Vorliegen von Lipofuscin in den beobachteten Mengen und Mustern läßt darauf schließen, dass Oxidationsprozesse eine Rolle im Entstehen einer exsudativen altersabhängigen Makuladegeneration sowohl mit als auch ohne Beteilung der Netzhautgefäße spielen können.

