Photodynamische Therapie bei umschriebenen choroidalen Hämangiomen
Ausgabe April 2003
Exzerpt aus
Nguyen QD, Do DV, Feke GT, et al.
Heparin-induced Antiheparin-platelet Antibody Associated with Retinal Venous Thrombosis, Ophthalmology 2003; 110:600-603.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Anhand einer prospektiven, konsekutiven, nicht vergleichenden Fallserie mit 10 Augen von 10 Patienten wurden Sicherheit und Wirksamkeit der photodynamischen Therapie bei symptomatischen, umschriebenen choroidalen Hämangiomen am posterioren Pol untersucht. Die Autoren führten die Behandlung mit einem Zeiss Laser mit Photosensibilisierung bei 689nm und unter Verwendung von Verteporfin durch. Bei peripapillären Hämangiomen betrug die Entfernung des Lasers vom Papillenrand 200µm. Bei Läsionen größer als 2mm betrug die Behandlungsdauer 186 Sekunden bei 100J/cm2, bei Läsionen kleiner als 2mm 125 Sekunden bei 75J/cm2. Die Follow-up Untersuchung nach 7 - 16 Monaten zeigte den minimal invasiven Charakter der photodynamischen Therapie sowie deren Wirksamkeit. Aufgrund der Sicherheit und Wiederholbarkeit kann die Behandlung auch mehrfach durchgeführt werden. Insbesondere bei einem fovealen Sitz des Tumors kann die photodynamische Therapie als Methode der Wahl angesehen werden.

