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Netzhautablösung nach Pars plana Vitrektomie zur Entfernung von Linsenfragmenten

Ausgabe April 2003

Exzerpt aus

Moore JK, Scott IU, Flynn HW, et al.
   Retinal Detachment in Eyes Undergoing Pars Plana Vitrecomy for Removal of Retained Lens Fragments,
   Ophthalmology 2003; 110:709-714.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

Anhand einer retrospektiven, nicht vergleichenden, interventionellen, konsekutiven Fallserie mit 343 Patienten wurden das Auftreten von Netzhautablösungen nach Pars plana Vitrektomie zur Entfernung von Linsenfragmenten sowie die klinischen Ergebnisse untersucht. Bei 12,8% der Fälle kam es zu einer Netzhautablösung, davon bei 7,3% vor oder während und bei 5,5% nach der Pars plana Vitrektomie. Eine Beteiligung der Makula war bei 50% der Patienten gegeben. In Verbindung mit der Netzhautablösung lagen bei 15,9% Netzhautrisse, bei 6,8% eine begrenzte suprachoroidale Blutung und bei 9,1% der Fälle eine Endophthalmitis vor. Wenn auch in den meisten Fällen (90,9%) eine Wiederanlegung der Netzhaut möglich war, so wird doch in solchen Fällen häufig aufgrund anderer Komorbiditäten wie Hornhautödem oder zystoidem Makulaödem ein schlechter Visus erzielt. In der vorliegenden Studie traten bei Patienten mit schlechterem präoperativen Visus und bestehenden Netzhautrissen häufiger Netzhautablösungen nach Pars plana Vitrektomie auf.

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