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Vorhersagbarkeit der Verschlechterung eines Makulaödems nach Phakoemulsifikation bei Patienten mit nicht proliferativer diabetischer Retinopathie

Ausgabe August 2002

Exzerpt aus

Funatsu H, Yamashita H, Noma H, et al.
Prediction of macular edema exacerbation after phacoemulsification in patients with nonproliferate diabetic retinopathy,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1355-1363.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
 


Vorhersagbarkeit der Verschlechterung eines Makulaödems nach Phakoemulsifikation bei Patienten mit nicht proliferativer diabetischer Retinopathie 


In einer prospektiven Studie wurde das intraoperativ entnommene Kammerwasser von 104 Augen von 104 konsekutiven Patienten mit nicht proliferativer diabetischer Retinopathie nach der Kataraktoperation auf die vorhandenen vaskulären Endothelwachstumsfaktor (VEGF)- und Interleukin-6 (IL-6)- und Proteinkonzentrationen untersucht, um einen möglichen Zusammenhang mit der Verschlechterung des vorliegenden Makulaödems zu überprüfen. Nach einem Follow-up von 6 Monaten lag bei 29% der Augen eine Verschlechterung des Makulaödems vor. Im Gegensatz zu anderen systemischen Faktoren konnte dabei ein signifikanter Zusammenhang mit erhöhtem IOD und den VEGF-, IL-6- und Proteinkonzentrationen des Kammerwassers beobachtet werden. Anhand der gewonnenen Daten entwarfen die Autoren ein Schema zur Risikovorhersage und erwägen, dessen Aussagekraft in einer großen prospektiven klinischen Studie zu untersuchen. 

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