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Nicht invasive in-vivo Untersuchung der prognostischen Indikatoren für uveale Melanome mit hohem Risiko, Darstellung der Ultraschallwerte

Ausgabe März 2004

Exzerpt aus

Coleman DJ, Silverman RH, Rondeau MJ, et al.
Noninvasive In Vivo Detection of Prognostic Indicators for High-Risk Uveal Melanoma,
Ultrasound Parameter Imaging,
Ophthalmology 2004; 111:558-564.

zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

In einer prospektiven, maskierten, Ultraschall-Pathologie-korrelierten Studie wurden 117 Patienten nach Diagnose eines unbehandelten Aderhautmelanoms in einem Zeitraum von bis zu 2 Wochen vor Enukleation durch Ultraschall-Analyse (Backscatter) untersucht, um festzustellen, ob so eine signifikante Diagnose extravaskulärer Matrix-Muster, die einen unabhängigen Indikator für ein Metastasen-Risiko darstellen, möglich war. Nach histologischer Untersuchung der enukleierten Augen wurden die Ergebnisse mit denen der Ultraschall-Analyse verglichen. Mit Hilfe einer Support Vector Machine konnte eine zutreffende retrospektive Klassifizierung in Fälle mit hohem und niedrigem Risiko in 93,1% der Fälle unter Verwendung der Ultraschalldaten vorgenommen werden. Die Ultraschall-Diagnose der extravaskulären Matrixmuster ermöglicht eine nicht invasive Tumor-Klassifizierung. Durch Einbeziehung früherer vergleichender Studien zu histologisch bestimmten extravaskulären Matrixmustern und dem Überleben von Patienten ist eine Risiko-Abschätzung anhand der Ultraschallbefunde möglich.

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