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Erfolge und Komplikationen der photodynamischen Therapie bei Kapillarhämangiomen der Papille

Ausgabe Juli 2002

Abstract aus

Schmidt-Erfurth UM, Kusserow C, Barbazetto IA, Laqua H.
Benefits and Complications of Photodynamic Therapy of Papillary Capillary Hemangiomas,
Ophthalmology 2002; 109:1256-1266.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Erfolge und Komplikationen der photodynamischen Therapie bei Kapillarhämangiomen der Papille


In einer prospektiven, nicht vergleichenden, interventionellen Fallserie wurden 5 Patienten mit einzelnem Kapillarhämangiom am temporalen Teil des Sehnervs mit exsudativer Dekompensierung und Visusverschlechterung mittels photodynamischer Therapie behandelt. Dabei wurde die Standardbehandlung mit 6mg/kg Körperoberfläche Verteporfin und 100J/cm2 Licht mit 692nm in 1 bis 3 Behandlungen bis Rückgang der Exsudation eingesetzt. Tumorgröße und Exsudation konnten mit Hilfe der photodynamischen Therapie in allen Augen erfolgreich verringert werden. Als Nachteil dieser Behandlung erwies sich jedoch die vasookklusive Wirkung auf Netzhaut und Optikus. Die beobachteten Komplikationen umfaßten eine vorübergehende Abnahme der Gefäßdurchlässigkeit, Okklusion der Netzhautgefäße und Optikusischämie. Die Autoren weisen darauf hin, dass die für die choroidale Neovaskularisierung als sicher geltenden Parameter nicht ohne weiteres für Netzhautkapillarläsionen des Sehnervs übernommen werden können. 

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