Sie befinden sich hier:>Infos für Ärzte>ARCHIV - Kurzfassungen und Berichte>Sonstige Artikel>Trockenes Auge>Auswirkung künstlichen Tränen auf die Regelmäßigkeit der Hornhautoberfläche, Kontrastschärfe und Blendung beim trockenen Auge

Auswirkung künstlichen Tränen auf die Regelmäßigkeit der Hornhautoberfläche, Kontrastschärfe und Blendung beim trockenen Auge

Ausgabe Oktober 2002

Exzerpt aus

Huang F-C, Tseng S-H, Shih M-H, Chen FK.
Effect of Artificial Tears on Corneal Surface Regularity, Contrast Sensitivity, and Glare Disability in Dry Eyes, Ophthalmology 2002; 109:1934-1940.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Auswirkung künstlicher Tränen auf die Regelmäßigkeit der Hornhautoberfläche, Kontrastschärfe und Blendung beim trockenen Auge


In einer nicht randomisierten, vergleichenden Studie mit 15 Augen mit und 25 Augen ohne punktförmige epitheliale Keratopathie sowie 20 Kontrollen mit gesunden Augen wurde die Auswirkung von Tränenersatzstoffen auf die Regelmäßigkeit der Hornhautoberfläche sowie auf das funktionelle Sehen untersucht. Der Vergleich ergab, dass Veränderungen des Tränenfilms beim trockenen Auge zu Unregelmäßigkeiten der Hornhautoberfläche und in der Folge zu erhöhter Blendungsempfindlichkeit führen können, wenn diese Veränderungen auch im Frühstadium so geringfügig sein können, dass Hornhauttopographien oder Messungen des Kontrastsehens keine Befunde erbringen. In der Gruppe mit punktförmiger epithelialer Keratopathie konnte durch die Verabreichung künstlicher Tränen eine signifikante Verbesserung hinsichtlich des Hornhautoberflächenregularitätsindex, des Hornhautasymmetrieindex, des potentiellen Visus sowie der Kontrastschärfe erzielt werden. In den beiden anderen Gruppen resultierte die Gabe künstlicher Tränen in einer reduzierten Blendungsempfindlichkeit sowie in einer Verschlechterung des Hornhautoberflächenregularitätsindex. 

Infos für Ärzte