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Tränenkanalstenose nach Docetaxel-Verabreichung an Patientinnen mit metastatischem Brustkrebs wöchentlich versus alle drei Wochen

Ausgabe Juni 2002

Exzerpt aus

Esmaeli B, Hortobagyi GN, Esteva FJ, et al.
Canalicular Stenosis Secondary to Weekly Versus Every-3-Weeks Docetaxel in Patients with Metastatic Breast Cancer,
Ophthalmology 2002; 109:1188-1191

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Tränenkanalstenose nach Docetaxel-Verabreichung an Patientinnen mit metastatischem Brustkrebs wöchentlich versus alle drei Wochen


In einer retrospektiven, nicht randomisierten, vergleichenden Studie wurde die Häufigkeit einer Tränenkanalstenose als Nebenwirkung der Therapie von je 18 Patientinnen mit metastatischem Brustkrebs bei einer Verabreichung von Docetaxel und Trastuzumab wöchentlich oder von Docetaxel und Doxorubicin im Abstand von drei Wochen untersucht. Der Behandlungszeitraum betrug im Mittel 19 Wochen. Die Ergebnisse zeigten ein häufigeres Auftreten einer Tränenkanalstenose bei wöchentlicher Verabreichung von Docetaxel. Die Autoren empfehlen, bereits im frühen Behandlungsverlauf eine beidseitige Silikonintubation der Tränenkanälchen in Erwägung zu ziehen, da hierdurch eine vollständige Okklusion vermieden werden kann und bei einer vollständigen oder nahezu vollständigen Stenose eine permanente Plazierung eines Pyrex-Glasröhrchens erforderlich sein kann, um den Tränenfluß zu ermöglichen. 

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