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Vergleich der Messung der Mittendicke der Hornhaut mit Ultraschallpachymetrie und Teilkohärenz-Interferometrie

Ausgabe Dezember 2002

Exzerpt aus

Rainer G, Petternel V, Findl O, et al.,Comparison of ultrasound pachymetry and partial coherence interferometry in the measurement of central corneal thickness,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:2142-2145.


zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Vergleich der Messung der Mittendicke der Hornhaut mit Ultraschallpachymetrie und Teilkohärenz-Interferometrie

Die zentrale Hornhautdicke wurde an 20 Augen von 20 gesunden Studienteilnehmern mit 3 verschiedenen Ultraschallpachymetern (SP 2000; DGH 500; Paxis) sowie mittels Teilkohärenz-Interferometrie gemessen. An jedem Auge wurden 5 Messungen mit dem Interferometer sowie je 5 Messungen mit jedem Pachymeter gefolgt von weiteren 5 Messungen mit dem Interferometer durchgeführt. Ziel war ein Vergleich der mit den verschiedenen Geräten gewonnenen Meßwerte. Ebenso sollte geprüft werden, ob der wiederholte Kontakt der Pachymetriesonde die Hornhautdicke beeinflußt. Das gemessene Mittel betug 539,2µm mit dem SP 2000, 541,0µm mit dem DGH 500 und 545,1µm mit dem Paxis Pachymeter im Vergleich mit 518,8µm vor und 517,5µm nach Ultraschallpachymetrie mit dem Interferometer. Als genaueste Methode erwies sich die Teilkohärenz-Interferometrie, wobei die gemessenen Werte signifikant kleiner waren als die durch Ultraschallpachymetrie gemessenen Werte. Der Grund für die Abnahme der Hornhautdicke um 1,3µm nach wiederholten Messungen ist unklar.

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