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Änderungen im Hinterabschnitt stehen in Zusammenhang mit posteriorem Mikrophthalmus

Ausgabe März 2002

Exzerpt aus

Khairallah M, Messaoud R, Zaouali S et al.
Posterior Segment Changes Associated with Posterior Microphthalmos,
Ophthalmology 2002; 109:569-574

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Änderungen im Hinterabschnitt stehen in Zusammenhang mit posteriorem Mikrophthalmus 


Bei dieser Studie handelt es sich um eine retrospektive, beobachtende Fallserie zu Auswirkungen eines posterioren Mikrophthalmus auf den hinteren Augenabschnitt. Wenn auch hohe Hyperopie und eine erhöhte papillomakuläre Netzhautfalte die Hauptursachen für Sehstörungen bei Patienten mit posteriorem Mikrophthalmus dastellen, so zeigen die Ergebnisse der Studie von Khairallah et al. doch, dass auch andere chorioretinale Veränderungen - wie z.B. Pigmentretinopathie, chorioretinale Falten und das Uvea-Effusionssyndrom - berücksichtigt werden müssen. Bei insgesamt 18 Patienten zwischen 4 und 36 Jahren mit hinterem Mikrophthalmus, die nach Aussage der Autoren die bisher größte Studienpopulation darstellten, wurden von den Autoren retrospektive Untersuchungen der klinischen Daten, Fundusaufnahmen, Fluoreszenzangiogramme, Ultraschallbefunde sowie des Management durchgeführt.

Veränderungen des hinteren Segments waren eine erhöhte Netzhautfalte im papillomakulären Bereich, chorioretinale Falten das Uvea-Effusionssyndrom, pigmentöse Retinopathie einschließlich Retinitis punctata albescens bei einem Patienten, Fehlen oder erhebliche Reduktion des kapillarfreien Bereichs, Papillenanomalien sowie eine sklerochoroidale Verdickung im Ultraschallbild. Bei zwei Patienten mit Uvea-Effusion wurde eine Sklera-Operation erfolgreich durchgeführt. Die Autoren empfehlen dringen, beim Vorliegen von Sehstörungen bei Patienten mit posteriorem Mikrophthalmus Retinitis pigmentosa, chorioretinale Falten und Uvea-Effusion als mögliche Ursachen zu berücksichtigen. 

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