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Behandlung Schilddrüsen-induzierter endokriner Orbitopathie mit Exophthalmus des Oberlids durch subkonjunktivale Botulinusinjektionen

Ausgabe Juni 2002

Exzerpt aus

Uddin JM, Davies PD.
Treatment of Upper Eyelid Retraction Associated with Thyroid Eye Disease with Subconjunctival Botulinum Toxin Injection,
Ophthalmology 2002; 109:1183-1187.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Behandlung Schilddrüsen-induzierter endokriner Orbitopathie mit Exophthalmus des Oberlids durch subkonjunktivale Botulinusinjektionen 


In einer prospektiven, nicht vergleichenden, interventionellen Fallserie wurden 11 Patienten mit Exophthalmus der Oberlider aufgrund endokriner Orbitopathie mit Schilddrüsenbeteiligung durch eine oder mehrere subkonjunktivale Injektionen von Clostridium botulinum Typ A am oberen Rand des Tarsus behandelt. Die Patienten hatten eine konventionelle chirurgische Therapie abgelehnt. Die Behandlung erwies sich in allen Fällen als wirksam, wobei diese Wirkung zwischen 1 und 40 Monaten anhielt und bei 10 der 11 Patienten eine akzeptable Lidstellung erzielt werden konnte. Dabei resultierten bei 6 Lidern von 5 Patienten bzw. 5 Lidern von 3 Patienten 1 oder 2 bzw. 4 Injektionen in einer Lidposition am oder unterhalb des Limbus für die Dauer von 6 Monaten oder länger. Bei 5 Lidern von 3 Patienten blieb die Lidposition trotz Verbesserung oberhalb des Limbus. 4 Patienten wiesen 1 bis 3 Wochen eine Ptose auf, 3 eine vorübergehende Diplopie über 1 Tag bis 3 Wochen. Die Studie ergab insgesamt eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der Therapie mit wenig Nebenwirkungen. 

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