Topographische Veränderungen der posterioren Hornhaut nach erneuter LASIK-Behandlung
Ausgabe November 2002
Exzerpt aus
Rani A, Murthy BR, Sharma N, et al.
Posterior Corneal Topographic Changes after Retreatment LASIK,
Ophthalmology 2002; 109:1991-1995.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Topographische Veränderungen der posterioren Hornhaut nach erneuter LASIK-Behandlung
In einer retrospektiven, nicht randomisierten, vergleichenden Studie mit 23 Augen von 23 Patienten mit einer verbleibenden Myopie, die in einer sekundären Operation mit LASIK korrigiert wurde, wurden topographische Veränderungen der posterioren Hornhaut analysiert. Nach der primären LASIK konnten ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen der posterioren Hornhautschwellung und der Zielkorrektur und Abtragungstiefe sowie ein signifikanter negativer Zusammenhang mit der präoperativen zentralen Pachymetrie, der Dicke des verbleibenden Stromabetts sowie der postoperativen zentralen Pachymetrie beobachtet werden. Dagegen war nach sekundärer LASIK ein signifikanter negativer Zusammenhang zwischen der mittleren Zunahme der posterioren Hornhautschwellung und der präoperativen zentralen Pachymetrie zu erkennen. Alle weiteren Werte waren nicht signifikant. Zusammenfassend war nach sekundärer LASIK eine posteriore Hornhautschwellung zu beobachten, wobei bei Augen mit posteriorer Hornhautschwellung nach primärer LASIK und geringer Hornhautdicke eine größere Prädisposition gegeben war.

