Implantation von Intacts bei Keratokonus
Ausgabe Mai 2003
Exzerpt aus
Boxer Wachler BS, Chandra NS, Chou B, et al.
Intacts for Keratoconus,
Ophthalmology 2003; 110:1031-1040.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Implantation von Intacts bei Keratokonus
In einer retrospektiven, nicht randomisierten, vergleichenden Studie mit 74 Augen von 50 Patienten im Alter von 20 bis 73 Jahren wurden Sicherheit und Wirksamkeit der Implantation von Intacs bei Keratokonuspatienten untersucht. Zur Implantation der Intacts wurde die Inzision bei 66% der Hornhautdicke angelegt. Basierend auf dem Nomogramm wurde typischer Weise ein dickeres Ringsegment inferior und ein dünneres superior plaziert. Mit Hilfe der asymmetrischer Implantation von Intacts konnten der mittlere best korrigierte Visus von LogMAR 0,41 präoperativ auf LogMAR 0,24 postoperativ, der mittlere unkorrigierte Visus von LogMAR 1,05 präoperativ auf LogMAR 0,61 gebessert und der irreguläre Astigmatismus ohne induzierte Narbenbildung der Hornhaut reduziert werden. Das sphärische Äquivalent besserte sich im Mittel von -3,89 Dpt. prä- auf -1,46 Dpt. postoperativ.

