Sie befinden sich hier:>Infos für Ärzte>ARCHIV - Kurzfassungen und Berichte>Refraktive Chirugie>Journal of Cataract & Refractive Surgery September 2002>Kombination der torischen Intraokularlinsenimplantation und relaxierender Inzisionen zur Reduzierung eines hohen Astigmatismus

Kombination der torischen Intraokularlinsenimplantation und relaxierender Inzisionen zur Reduzierung eines hohen Astigmatismus

Ausgabe September 2002

Exzerpt aus

Gills JP, Van Der Karr M, Cherchio M.
Combined toric intraocular lens implantation and relaxing incisions to reduce high preexisting astigmatism,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1585-1588.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Kombination der torischen Intraokularlinsenimplantation und relaxierender Inzisionen zur Reduzierung eines hohen Astigmatismus 


An 13 Augen mit einem kornealen Astigmatismus über 2,5 Dpt. wurden sowohl Staar torische IOLs implantiert als auch eine astigmatische Keratotomie vorgenommen. Postoperativ betrug der verbleibende refraktive Astigmatismus in allen Fällen weniger als 1,0 Dpt., bei 69% der behandelten Augen wurde ein unkorrigierter Visus von 20/40 oder besser erzielt, und es kam in keinem der Fälle zu einer Verschlechterung des bestkorrigierten Visus. Durch die Kombination der beiden Techniken können selbst Fälle mit sehr hohem Astigmatismus über 5,0 Dpt. erfolgreich behandelt und die Gefahr induzierter Unregelmäßigkeiten der Hornhaut vermieden werden, die bei alleiniger Korrektur mit relaxierenden Inzisionen gegeben ist, da in vielen Fällen nach der torischen IOL-Korrektur nur noch limbale relaxierende Inzisionen erforderlich sind und in den verbleibenden Fällen Anzahl und Größe der kornealen relaxierenden Inzisionen verringert werden können. 

Infos für Ärzte