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Intrakorneale Ringe zur Korrektur einer Hornhautektasie nach Laser-in-situ-Keratomileusis

Ausgabe September 2002

Exzerpt aus

Alió JL, Salem TF, Artola A, Osman AA.
Intracorneal rings to correct corneal ectasia after laser in situ keratomileusis,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1568-1574.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Intrakorneale Ringe zur Korrektur einer Hornhautektasie nach Laser-in-situ-Keratomileusis 


In einer prospektiven, nicht vergleichenden interventionellen Fallserie wurden 3 Augen von 2 Patienten mit posteriorer Ektasie nach Myopiekorrektur durch LASIK und klarer zentraler Hornhaut mit Intacs Ringsegmenten versorgt. Die Implantation der Ringsegmente führte bei allen Fällen eine erhebliche Verbesserung herbei. Dabei war eine Abflachung der anterioren sowie posterioren Hornhautoberfläche zu beobachten, und der topographische Regularitätsindex konnte verbessert werden. Hinzu kam, dass die signifikant vergrößerten optischen Zonen zu einem guten Visus führten. Unkorrigiert konnte bei 2 Augen ein postoperativer Visus von 20/40, beim dritten Auge von 20/50 bei einem mit Brille bestkorrigierten Visus von 20/40 erzielt werden. Die Studie ergab, dass die Intacs Ringsegmente bei einer Verwendung als mechanisches Hilfsmittel die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut verändern können und für eine Korrektur einer iatrogenen Keratektasie und der damit einhergehenden verbleibenden Myopie geeignet sind. 

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