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Kontrastsehen nach Laser-in-situ-Keratomileusis, 1jähriger Follow-up

Ausgabe Oktober 2002

Abstract aus

Chan JWW, Edwards MH, Woo GC, Woo VCP.
Contrast sensitivity after laser in situ keratomileusis, One-year follow-up,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1774-1779.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Kontrastsehen nach Laser-in-situ-Keratomileusis, 1jähriger Follow-up


In einem 1jährigen Follow-up wurde das Kontrastsehen von 41 LASIK-Patienten untersucht, um festzustellen, ob die Messung des Kontrastsehens als sensiblerer Test der Sehfunktion als übliche Visustests eine stärkere Aussagekraft hinsichtlich des Ergebnisses nach LASIK besitzt. Bei den 41 untersuchten Patienten zeigte sich im allgemeinen eine Verschlechterung des Kontrastsehens nach LASIK, die frühestens nach 6 Monaten zurückging. Dabei stieg die Abnahme der Kontrastschärfe signifikant mit zunehmender Myopiekorrektur. Am stärksten waren die spatialen Frequenzen von 1,5 cpd und 3,4 cpd in einem relativ niedrigen Kontrastbereich betroffen, wogegen bei den höheren sowie niedrigeren gemessenen spatialen Frequenzen geringere Auswirkungen zu beobachten waren. Die Autoren schließen sowohl neurale Faktoren als auch entzündliche Reaktionen als Ursache für die zeitweilige Versschlechterung des Kontrastsehens aus und halten optische Faktoren für den wahrscheinlichsten Grund. 

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