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Flap-induzierte optische Aberrationen bei Laser-in-situ-Keratomileusis

Ausgabe Oktober 2002

Abstract aus

Pallikaris IG, Kymionis GD, Panagopoulou SI, et al.
Induced optical aberrations following formation of a laser in situ keratomileusis flap, J Cataract Refract Surg 2002; 28:1737-1741.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Flap-induzierte optische Aberrationen bei Laser-in-situ-Keratomileusis


Ziel der Studie war, zu ermitteln, in welcher Weise Brechungsfehler, Visus und Aberrationen höherer Ordnung (3. und 4. Ordnung) durch den Hornhaut-Flap bei LASIK beeinflußt werden. Zu diesem Zweck wurden die Daten von 15 myopen Augen mit einer mittleren präoperativen Refraktion von -4,72 Dpt. (-1,25 bis -7,25 Dpt.) analysiert. Es konnten keine signifikanten Änderungen hinsichtlich des Brechungsfehlers und des Visus beobachtet werden. Dagegen konnte gezeigt werden, dass die natürlichen Aberrationen höherer Ordnung durch den Flap verändert werden können. Dies betraf insbesondere sphärische und strichförmige Aberrationen entlang der horizontalen Achse. Die Zunahme der sphärischen Aberrationen könnte durch eine Flap-induzierte Änderung der Hornhautasphärizität verursacht werden, die strichförmigen Aberrationen durch den Wundheilungsprozess entlang der Flap-Ränder. Die Position der Flap-Brücke scheint einen Einfluß auf diese Veränderungen zu haben. Bei der nasalen Position in dieser Studie wurden geringere Auswirkungen hinsichtlich induzierter strichförmige Aberrationen 3. Ordnung entlang der vertikalen Achse festgestellt. 

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