Theoretische Analyse der peripheren Abbildungsqualität nach Myopiekorrektur mit dem Excimer Laser in der refraktiven Chirurgie
Ausgabe November 2002
Exzerpt aus
Charman WN, Atchison DA, Scott DH.
Theoretical analysis of peripheral imaging after excimer laser corneal refractive surgery for myopia, J Cataract Refract Surg 2002; 28:2017-2025.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Theoretische Analyse der peripheren Abbildungsqualität nach Myopiekorrektur mit dem Excimer Laser in der refraktiven Chirurgie
Anhand von Modellaugen wurde die Abbildung auf verschiedenen Punkten der Netzhaut im peripheren Bereich nach refraktiver Chirurgie nachgestellt und ausgewertet. Im peripheren Gesichtsfeld wurde an der Grenze zwischen behandelter und unbehandelter Hornhaut ein einziger Punkt in 2 Teile aufgesplittet. Dieses Phänomen intensivierte sich mit steigendem Brechungsfehler, und die Abbildungsqualität verschlechterte sich entsprechend. Bei zunehmender Pupillenweite wurde der Winkel, bei dem diese Verdopplung zuerst auftrat, kleiner, bei größerem Durchmesser des Abtragungsbereichs oder durch einen Übergangsbereich, durch den die Abbildungsqualität erheblich verbessert werden konnte, entsprechend größer. Wenn auch die achsiale Abbildungsqualität nach Behandlung mit dem Excimer Laser der eines natürlichen emmetropen Auges ähnelt, so scheint doch die periphere Abbildungsqualität erheblich schlechter zu sein. Die Analyse zeigt die Nachteile eines kleinen zentralen Abtragungsbereiches und die verbesserte periphere Abbildungsqualität durch einen Übergangsbereich.

