Autorefraktometrie nach Laser-in-situ-Keratomileusis
Ausgabe Januar 2003
Exzerpt aus
Siganos DS, Popescu C, Bessis N, Papastergiou G.
Autorefractometry after laser in situ keratomileusis,
J Cataract Refract Surg 2003; 29:133-137.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Autorefraktometrie nach Laser-in-situ-Keratomileusis
Ziel der Studie war ein Vergleich zwischen cycloplegischer subjektiver Refraktion und cycloplegischer Autorefrakometrie nach LASIK. Zu diesem Zweck wurden 73 Augen von 46 Patienten 1, 6 und 12 Monate nach LASIK zur Korrektur von Myopie oder myopem Astigmatismus untersucht. Als Kontrollen dienten die präoperativen Werte dieser Patienten. Präoperativ stimmten die Ergebnisse der automatisierten Refraktometrie und der subjektiven Refraktion überein. Dagegen erwies sich die automatisierte Refraktometrie zu allen Zeitpunkten postoperativ als weniger genau, wobei eine Tendenz zu einer negativeren Sphäre und höheren Zylinderwerten bestand. Präoperative Myopie und Astigmatismus und somit die Abtragungstiefe schienen keinen signifikanten Einfluß auf die geringere Genauigkeit der automatisierten Refraktometrie nach LASIK zu haben. Die einzigen zuverlässigen Werte lieferte diese Methode nach LASIK in der Achse. Die automatisierte Refraktometrie stellt eine nützliche Ergänzung der subjektiven Refraktion dar, doch Nachkorrekturen sollten sich immer auf die subjektive Refraktion stützen.

