Maximal erlaubte laterale Dezentrierung bei Aberrationsmessung und Wavefront-geführter Hornhautabtragung
Ausgabe Februar 2003
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Exzerpt aus
Bueeler M, Mrochen M, Seiler T.
Maximum permissible lateral decentration in aberration-sensing and wavefront-guided corneal ablation,
J Cataract Refract Surg 2003; 29:257-263.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Maximal erlaubte laterale Dezentrierung bei Aberrationsmessung und Wavefront-geführter Hornhautabtragung
Anhand der gemessenen Wavefront-Aberrationsmuster von 130 normalen Augen wurden die Auswirkungen seitlich verschobener Abtragungen auf das optische Ergebnis simuliert, um die erforderliche Genauigkeit für das angestrebte optische Ergebnis zu ermitteln. Die Berechnungen wurden für Pupillenweiten von 3,0mm, 5,0mm und 7,0mm durchgeführt. Die Analyse ergab, dass bei 95% der normalen Augen bei einer Pupillenweite von 7,0mm die Diffraktionsgrenze bei einer maximalen seitlichen Verschiebung von 0,07mm oder weniger erreicht wurde, wogegen bei einer Pupillenweite von 3,0mm bereits eine Genauigkeit von 0,2mm ausreichte. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Zentrierung in der refraktiven Hornhautchirurgie mit dem Excimer Laser einen entscheidenden Faktor darstellt. Deshalb müssen Verfahren entwickelt werden, die sicherstellen, dass die Abtragung entsprechend dem jeweiligen optischen Fehler des betreffenden Auges innerhalb der Toleranz bleibt.

