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Veränderung der Hornhaut-Asphärizität nach Laser-in-situ-Keratomileusis

Ausgabe April 2003

Exzerpt aus

Anera RG, Jiménez JR, Jiménez del Barco L, et al.
Changes in corneal asphericity after laser in situ keratomileusis,
J Cataract Refract Surg 2003; 29:762-768.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Veränderung der Hornhaut-Asphärizität nach Laser-in-situ-Keratomileusis


In dieser Studie wurden die Ursache für Veränderungen der Hornhautasphärizität (p-Faktor) nach LASIK sowie der Einfluss der postoperativen Asphärizität auf das Kontrastsehen unter photopischen Bedingungen bei 24 Augen analysiert. Die erwartete Zunahme des p-Faktors auf Basis der Munnerlyn-Formel lag bei 87,2%, doch das ermittelte Ergebnis war 12,8% höher. Eine mögliche Erklärung für diesen Unterschied sind Faktoren wie Dezentrierung, Wundheilung, optische Wirkung des Flap, biomechanische Effekte sowie technische Faktoren. Eine signifikante Verschlechterung des Kontrastsehens konnte bei Patienten mit einer Myopie von mehr als -4,0 Dioptrien bei mittleren und hohen Frequenzen unter photopischen Bedingungen beobachtet werden. Aufgrund der mit Höhe der Myopie steigenden Zunahme der postoperativen Hornhaut-Asphärizität und Verschlechterung des Kontrastsehens sind neue Abtragungs-Algorithmen sowie Untersuchungen der Variablen, die Einfluss auf die Vorhersagbarkeit haben, erforderlich.

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