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Sequentielle Flaphebung und Nahtfixation bei Striae nach LASIK

Ausgabe April 2003

Exzerpt aus

Mackool RJ, Monsanto VR.
Sequential lift and suture technique for post-LASIK corneal striae,
J Cataract Refract Surg 2003; 29:785-787.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Sequentielle Flaphebung und Nahtfixation bei Striae nach LASIK


Die Autoren beschreiben eine Technik zum Management persistierender Striae nach LASIK. Dabei wird zunächst zentrales Epithel in einem Bereich von 6,0mm sowie im Bereich der Brücke entfernt. Der Rand des Flap wird beginnend auf einer Seite der Brücke mit einem Flapheber zunächst über 120° gehoben und mit einer fortlaufenden Naht fixiert. Es folgen weitere 120° in gleicher Weise und schließlich der Rest bis zur anderen Seite der Brücke. Zuletzt wird die Spannung der Naht nach Notwendigkeit angepaßt. Zur Spülung der deepithelisierten Oberfläche und des Interface bevorzugen die Autoren 100%iges Wasser, da die Striae hiermit schneller eliminiert werden als bei Verwendung hypotonischer Salzlösungen. Durch die sequentielle Flaphebung wird bei dieser Technik keine Pinzette zur Fixation des Flap benötigt. Im Gegensatz zu einer unterbrochenen Naht besteht bei der fortlaufenden Naht kein Risiko eines induzierten Astigmatismus. Bei 10 Augen von 9 Patienten konnten die Striae vollständig eliminiert werden, und es kam zu einer Besserung der subjektiven Symptome sowie des best korrigierten Visus.

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