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Erste Anwendung extrem hochauflösender magnetischer Resonanzdarstellung zur Untersuchung der mikroskopischen Eigenschaften des normalen und LHON- menschlichen Sehnervs

Ausgabe Juni 2002

Exzerpt aus

Sadun AA, Carelli V, Bose S, et al.
First Application of Extremely High-resolution Magnetic Resonance Imaging to Study Microscopic Features of Normal and LHON Human Optic Nerve,
Ophthalmology 2002; 109:1085-1091.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Erste Anwendung extrem hochauflösender magnetischer Resonanzdarstellung zur Untersuchung der mikroskopischen Eigenschaften des normalen und LHON- menschlichen Sehnervs 


In einer Fallserie wurden neue Methoden der magnetischen Resonanzdarstellung (MRI) des menschlichen Sehnervs mit hoher Auflösung der histologischen Architektur des menschlichen Sehnervs erprobt. Bei den Fällen handelte es sich um zwei post-mortem Augen mit normalem Sehnerv und ein post-mortem Auge eines Patienten mit ererbter Leber-Optikusneuropathie (LHON). Die Ergebnisse zeigen, dass mit Hilfe extrem hoch auflösender magnetischer Resonanzdarstellung dreidimensionale Abbildungen des menschlichen Sehnervs gewonnen werden können. Atrophische Läsionen des Leber-Sehnervs, die gewöhnlich nur im Rahmen histopathologischer Untersuchungen sichtbar werden, konnten mit dieser Methode dargestellt werden. Eine Verwendung von µMRI in der in-vivo Untersuchung des menschlichen Sehnervs wäre denkbar. 

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