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Bilaterale Okklusion der Augenarterie bei einem AIDS-Patienten mit Lymphom des zentralen Nervensystems

Ausgabe Juni 2002

Exzerpt aus

Bachman DM, Green R, Holman R.
Bilateral Ophthalmic Artery Occlusion in a Patient with Aquired Immunodeficiency Syndrome and Central Nervous System Lymphoma,
Ophthalmology 2002; 109:1142-1147.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Bilaterale Okklusion der Augenarterie bei einem AIDS-Patienten mit Lymphom des zentralen Nervensystems 


Der beobachtende Fallbericht beschreibt den klinischen Verlauf und den Autopsiebefund eines AIDS-Patienten mit Virus-1-Immumschwäche, Lymphom des zentralen Nervensystems, einer Geschichte von systemischem Hypertonus und bilateraler, gleichzeitiger Okklusion der Augenarterie. Todesursache 7 Wochen nach Beginn der Erblindung war eine Lungenentzündung. Der Autopsiebericht ergab eine bilaterale hämorrhagische Atherosklerose der Augenarterie, eine ischämische Optikusneuropathie, eine ischämische Nekrose der Netzhaut, ein diffuses, großzelliges Lymphom des zentralen Nervensystems, eine Zytomegalovirus-Enzephatitis, eine Pneumonie sowie eine systemische Atherosklerose. 

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