Sie befinden sich hier:>Infos für Ärzte>ARCHIV - Kurzfassungen und Berichte>Kongressberichte>Nürnberg

Nürnberg

DOC in Nürnberg


 
Trotz der Pfingstferienzeit mehr Besucherzahlen als alle anderen inländischen und innereuropäischen Kongresse

W e i l :
die Chemie stimmt - gute Organisation, interessante Themen, internationale Referenten, Diskussionsmöglichkeiten, etc.

Wer Prof. Charles Kelman noch nicht hatte reden hören, der kam hier in den Genuß seiner reichen Erfahrung und mit Anekdoten gewürzten Rede: der Albrecht von Graefe Vorlesung, die an die berühmte jährlich zu haltende Binkhorstlecture während der Jahrestagung der AAO erinnert.

Auch andere Tagungsprojekte erinnern etwas an das Vorbild USA: Der heißbegehrte Filmpreis, die Wetlabs und die umfangreichen Tagungen z.B. für das Hilfspersonal, nur um einige zu nennen.

Warum hat eine Tagung einen solchen Erfolg und andere - fachlich ebenfalls hochqualifizierte - nicht?

Vielleicht hängt es mit den Personen zusammen, die sich seit Jahren um diesen zunächst kleinen, fast familiären Kongress kümmerten? Für den, der noch nicht in Nürnberg war:

Zusammengefasst wurden folgende Themenschwerpunkte behandelt :

  • Berufspolitische Sitzung
  • Kosmetisch - Plastische Chirurgie
  • Kataraktchirurgie
  • Refraktive Chirurgie
  • Glaukomchirurgie
  • Netzhaut - Glaskörperchirurgie
  • Forum Augenchirurgie in der sog. dritten Welt
  • Live - Chirurgie
  • Zahlreiche Kurse für Assistenzberufe sowie Kollegen.

Organisation wie immer:
MCN Medizinische Kongressorganisation Nürnberg GmbH
-Objektleitung-
Wielandstr. 6
D-90419 Nürnberg.

Im Hinblick auf das Zusammenwachsen in Europa, muß allerdings die etwas ketzerische Frage gestellt werden, ob die Häufigkeit der Kongresse auf nationaler Ebene wirklich noch, und nicht nur aus Kostengründen aufrecht erhalten werden soll. Eine generelle Umstrukturierung dieser Tagungen wäre vielleicht sinnvoll. Das augen.de online Diskussionsforum wäre hierzu perfekt geeignet.

Mehr aus der Literatur
Ocular Surgery News Vol 9 Nr 4
Henry W. Singer, Kurzfassung D. Klaas
Für die Bevölkerung ist nach wie vor das Wort Laser viel bekannter und attraktiver als das Wort Ultraschall, obwohl wir seit Jahren mit US operieren und die Lasertechnologie noch enorm verbessert werden müßte, um genauso erfolgversprechend zu sein. Neue Laserphacosysteme indes könnten sehr wohl in naher Zukunft die US-Technologie ablösen.

Zwei unterschiedliche Lasersysteme kommen zum Einsatz:
Nd-YAG 1.064-nm und Er-YAG 2.94 -um.
Firmen sind Meditec, Paradigm, Wavelight.


Die Diskussion geht vorwiegend um konstruktive Details, die Preise für die Laserphacogeräte reichen bis zu 119.000 US$

Prof. Seiler, Dresden, führt mit dem Wavelight Laser Vitrectomien durch. Dr. Grethlein meint, daß der Hauptvorteil sicher nicht nur in dem kleineren Schnitt sondern auch in der fehlenden thermischen Belastung liegt. Endothelzellzählungen haben bisher keine Nachteile gegenüber der konventionellen Phako ergeben.
 

Infos für Ärzte