Methodologische Strenge klinischer Prüfungen in der kombinierten Katarakt / Glaukom-Chirurgie
Ausgabe Oktober 2002
Exzerpt aus
Jampel HD, Friedman DS, Lubomski LH, et al.
Methodologic Rigor of Clinical Trials on Surgical Management of Eyes with Coexisting Cataract and Glaucoma, Ophthalmology 2002; 109:1892-1901.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Methodologische Strenge klinischer Prüfungen in der kombinierten Katarakt / Glaukom-Chirurgie
Ein systematischer Literaturvergleich wurde zur methodologischen Qualität 36 randomisierter, kontrollierter und 45 anderweitiger veröffentlichter Studien zur kombinierten operativen Bahandlung von Katarakt und Glaukom bei erwachsenen Patienten durchgeführt. Als methodologische Kriterien wurden Repräsentativität, Voreingenommenheit / Fehlinterprätationen, Beschreibung des Verfahrens, Ergebnisse und Follow-up sowie statistische Qualität und Auswertung herangezogen. Die Analyse ergab eine mittlere Qualität von 63% bei den randomisierten, kontrollierten und von 45% bei den anderweitigen Studien. Nach Aussage der Autoren würde die Qualität veröffentlichter Studiendaten durch größere methodologische Strenge und eine detailliertere Darstellung der Studienergebnisse insbesondere hinsichtlich Voreingenommenheit und Fehlinterprätationen profitieren.Ein systematischer Literaturvergleich wurde zur methodologischen Qualität 36 randomisierter, kontrollierter und 45 anderweitiger veröffentlichter Studien zur kombinierten operativen Bahandlung von Katarakt und Glaukom bei erwachsenen Patienten durchgeführt. Als methodologische Kriterien wurden Repräsentativität, Voreingenommenheit / Fehlinterprätationen, Beschreibung des Verfahrens, Ergebnisse und Follow-up sowie statistische Qualität und Auswertung herangezogen. Die Analyse ergab eine mittlere Qualität von 63% bei den randomisierten, kontrollierten und von 45% bei den anderweitigen Studien. Nach Aussage der Autoren würde die Qualität veröffentlichter Studiendaten durch größere methodologische Strenge und eine detailliertere Darstellung der Studienergebnisse insbesondere hinsichtlich Voreingenommenheit und Fehlinterprätationen profitieren.

