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Postoperative Ergebnisse bei hinterem Polstar

Ausgabe Januar 2003

Exzerpt aus

Hayashi K, Hayashi H, Nakao F, Hayashi F.
Outcomes of surgery for posterior polar cataract,
J Cataract Refract Surg 2002; 29:45-49.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Postoperative Ergebnisse bei hinterem Polstar


Anhand der Patientenunterlagen von 28 Augen von 20 konsekutiven Patienten mit hinterem Polstar werden Technik und Ergebnisse nach Kataraktchirurgie dargestellt. Bei 25 Augen mit kleiner oder mittlerer Trübung wurde eine Standard-Phakoemulsifikation oder Aspiration durchgeführt, bei 2 Augen mit großen Trübungen und weichem Kern eine Pars plana Lensektomie, bei 1 Auge mit großer Trübung und hartem Kern eine ICCE. Zu einem Riß der hinteren Kapsel kam es in 2 Fällen nach Phakoemulsifikation. Postoperativ verbesserte sich der Visus im Mittel signifikant, wobei der Visus bei 7 Augen (25%) aufgrund einer Amblyopie, eingeschränkter fovealer Funktion oder Makuladegeneration schlechter als 20/20 war. Bei Wahl der geeigneten Operationsmethode ist nach Meinung der Autoren eine sichere Kataraktoperation bei Patienten mit hinterem Polstar möglich. Bei Augen mit einer großen Trübung am hinteren Pol ist die Pars plana Lensektomie eine gute Alternative. Besondere Vorsicht ist beim Lösen des getrübten Linsenmaterials am Pol von der Kapsel geboten. Bei Patienten mit einseitigem hinteren Polstar ist häufig eine Amblyopie gegeben, was sich im postoperativen Visus dieser Patientengruppe bemerkbar macht. 

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