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Management des hinteren Polstar

Ausgabe Januar 2003

Exzerpt aus

Fine IH, Packer M, Hoffman RS.
Management of posterior polar cataract,
J Cataract Refract Surg 2003; 29:16-19.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Management des hinteren Polstar


Entscheidend bei dieser Operationstechnik für hinteren Polstar ist, möglichst wenig Druck auf die Vorderkammer und den Kapselsack auszuüben, um einen hinteren Kapselriß zu vermeiden. Die Kapsulorhexis sollte nicht größer als 5,0mm sein, damit im Falle einer Beschädigung der hinteren Kapsel eine Rhexis-Fixierung der IOL ("Einknöpfen" der IOL-Optik in die Kapsulorhexis und Verbleib der Schlaufen im Sulcus) möglich ist. Nach minimaler Hydrodissektion und Hydrodelineation wird der Kern mit extrem wenig Ultraschallenergie entfernt. Der Endonucleus wird ohne Gegenzug oder Einbetten der Phakospitze in 4 Quadranten geteilt und aspiriert. Epinucleus und Rinde werden hauptsächlich mit Viskodissektion entfernt, wobei eine Schutzschicht bis zum Ende der Linsenextraktion über dem hinteren Pol belassen wird, um im Falle einer möglichen Beschädigung der hinteren Kapsel ein Abtauchen von Linsenpartikeln in den Glaskörper zu vermeiden. 

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