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Phakoemulsifikation bei Augen mit Hornhauttrübung

Ausgabe Februar 2003

Exzerpt aus

Farjo AA, Meyer RF, Farjo QA.
Phacoemulsification in eyes with corneal opacification,
J Cataract Refract Surg 2003; 29:242-245.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Phakoemulsifikation bei Augen mit Hornhauttrübung


Diese Technik ermöglicht die sichere Durchführung der Phakoemulsifikation bei dichten Hornhauttrübungen durch transkorneale Illumination mittels einer Faseroptik-Lichtsonde. Das Licht des Operationsmikroskops wird zu diesem Zweck ausgeschaltet, und die Lichtsonde wird in verschiedenen Positionen an der Hornhaut plaziert, bis die Position für best mögliche Sichtverhältnisse ermittelt wurde. Für gewöhnlich ist dies ein Winkel von 45° in der Peripherie. Während der Operation kann die Sonde durch die nicht dominante Hand des Operateurs oder von einem Assistenten gehalten werden. Nach Entfernen der Katarakt kann durch den verbesserten Rotreflex das Licht des Mikroskops für die IOL-Implantation ausreichen, doch die Position der IOL im Kapselsack kann mit Hilfe der transkornealen Illumination leichter bestimmt werden. Bisher wurden 3 Augen von 3 Patienten erfolgreich und ohne Komplikationen mit dieser Methode operiert. 

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