Wirksamkeit und Sicherheit der Soft-Shell-Technik bei harten Linsenkernen
Ausgabe September 2002
Exzerpt aus
Miyata K, Nagamoto T, Maruoka S, et al.
Efficacy and safety of the soft-shell technique in cases with a hard lens nucleus,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1546-1550.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Wirksamkeit und Sicherheit der Soft-Shell-Technik bei harten Linsenkernen
37 Augen von Kataraktpatienten mit hartem Kern von Grad 3 oder mehr nach der Emery-Little-Klassifizierung wurden mit der Soft-Shell-Technik unter Verwendung von Healon und Viscoat operiert. Die Kontrollgruppe mit 23 Fällen erhielt nur Healon. Die Studie wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Soft-Shell-Technik in der Reduzierung des Hornhautendothelzellverlusts während Operationen harten Kernkatarakte zu untersuchen. Im Gegensatz zur Soft Shell-Gruppe, wo keine signifikante Änderung der zentralen Hornhautdicke beobachtet werden konnte, erhöhte sich die mittlere zentrale Hornhautdicke in der Kontrollgruppe 1 Tag postoperativ signifikant. Beim Endothelzellverlust 3 Monate postoperativ zeigte sich eine deutliche Überlegenheit der Soft Shell-Gruppe. Alle weiteren Messungen ergaben keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Die Soft-Shell-Technik erwies sich als sicher und wirksam.

