Effizienter und wirtschaftlicher Follow-up nach Phakoemulsifikation (Brief)
Ausgabe September 2002
Exzerpt aus
Sandhya V, Umeed S, Quinlan M.
Efficient and economical follow-up after phacoemulsification (Letter),
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1499-1500.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Effizienter und wirtschaftlicher Follow-up nach Phakoemulsifikation (Brief)
Die Autoren nehmen Bezug auf einen Artikel von Drs. Kranemann und Ahmed. Die Autoren stimmen mit den Verfassern des Artikels dahingehend überein, dass es 6 bis 24 Stunden nach einer Kataraktoperation zu einem IOD-Anstieg kommt, der den Hauptgrund für eine Untersuchung 1 Tag postoperativ darstellt. Die Autoren berichten, dass an ihrer Klinik in Routinefällen die Untersuchung 1 Tag postoperativ nicht stattfindet, sondern unmittelbar postoperativ 2 Acetazolamid-Tabletten (250mg, retard) verabreicht werden, wodurch der Druck zuverlässig kontrolliert zuverlässig werden könnte. Eine Follow-up-Untersuchung würde 7 bis 14 Tage postoperativ durchgeführt. Vorteile seien Kostenersparnis und Schonung des Patienten.
In ihrer Antwort wiesen Kranemann und Ahmed darauf hin, dass bislang keine sichere und zuverlässige perioperative Antiglaukommedikation zur Verfügung stünde, unterstrichen die bekannten Kontraindikationen für und Nebenwirkungen von Acetazolamid und empfahlen den Autoren die Durchführung einer randomisierten kontrollierten klinischen Studie hinsichtlich deren Vorgehensweise. Neben dem Risiko unerkannter postoperativer Druckspitzen bestünde bei den vorgeschlagenen späten Follow-up-Untersuchungen zusätzlich die Gefahr einer verspätet diagnostizierten infektiösen Endophthalmitis.

