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Formalin-induzierte Katarakt in Ziegenaugen als chirurgisches Übungsmodell für die Phakoemulsifikation

Ausgabe November 2002

Exzerpt aus

Sudan R, Titiyal JS, Rai H, Chandra P.
Formalin-induced cataract in goat eyes as a surgical training model for phacoemulsification,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1904-1906.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Formalin-induzierte Katarakt in Ziegenaugen als chirurgisches Übungsmodell für die Phakoemulsifikation 


Die Autoren injizierten auf 2 verschiedene Weisen in je 10 enukleierte Ziegenaugen 0,2 bis 0,5mL Formalin 20%. Zum einen wurde das Formalin durch einen rein kornealen Sideport nach Kapsulorhexis in den Kern eingebracht. Als alternative Methode zur Erzeugung einer Katarakt wurde das Formalin vor der Kapsulorhexis über die Pars plana injiziert. Mit der neuen Technik über die Pars plana konnten Katarakte verschiedener Grade erzeugt werden. Zudem blieben bei der Pars plana Injektion sowohl die Klarheit der Hornhaut als auch die Elastizität der Vorderkammer erhalten. Die hohe Elastizität der Vorderkammer von Ziegenaugen ähnelt der des kindlichen Auges. Die Autoren empfehlen die Pars-plana-Technik als bessere Alternative zum Induzieren einer Katarakt und sind sicher, dass sich diese Methode auch auf andere Tieraugen übertragen läßt. 

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