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Späte Komplikationen dislozierter Intraokularlinsen nach Kapsulorhexis beim Pseudoexfoliationssyndrom

Ausgabe August 2002

Exzerpt aus

Masket S, Osher RH.
Late complications with intraocular lens dislocation after capsulorhexis in pseudoexfoliation syndrome,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1481-1484.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Späte Komplikationen dislozierter Intraokularlinsen nach Kapsulorhexis beim Pseudoexfoliationssyndrom 


Die Autoren berichten von 3 Fällen signifikanter später Intraokularlinsen-/ Kapselsacksubluxation nach unauffälliger Kapsulorhexis, endolentikulärer Phakoemulsifikation und IOL-Implantation in den Kapselsack bei Patienten mit Pseudoexfoliationssyndrom. Dabei schienen die durch progressive Zonulaschwäche verursachten späten Komplikationen in Zusammenhang mit der Pseudoexfoliation zu stehen. Die Autoren führen an, dass die zentripetale Kontraktion der vorderen Kapsulotomie mit progressiver Zonulaschwächung einhergehen und der kontinuierliche Zug auf die Zonulafasern zu einer allmählichen Kapseldehiszenz führen könnte. Wenn diese Annahme zutrifft, sollten in Augen mit geschädigter Zonula IOLs mit möglichst geringer fibröser Proliferation in der vorderen Kapsel implantiert werden. Mögliche Lösungen könnten die Verwendung von Kapselspannringen, Nahtfixation der Linse oder sogar die Implantation von Vorderkammerlinsen sein. 

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