Pseudophake Monovision
Ausgabe August 2002
Exzerpt aus
Greenbaum S.
Monovision pseudophakia,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1439-1443.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Pseudophake Monovision
In einer Studie wurden Nah- und Fernvisus sowie die Patientenzufriedenheit nach aufeinanderfolgender Hinterkammer-Intraokularlinsenimplantation zur Erzeugung einer pseudophaken Monovision an 140 binokulären Patienten mit einem Astigmatismus unter 2,0 Dpt. untersucht. Bei den Patienten handelte es sich um Kataraktpatienten (120 Patienten) und Kandidaten für eine Clear Lens Extraktion (20 Patienten) zur Korrektur eine hohen Ametropie (+8,0 bis -14,0 Dpt.). Bei allen Patienten bestand der Wunsch nach Unabhängigkeit von einer Sehhilfe. Bei 129 Patienten (92%) konnten ein unkorrigierter Fernvisus von 20/30 und/oder ein unkorrigierter Nahvisus von J1 oder besser erzielt werden. Die Patientenzufriedenheit lag in der Kataraktgruppe bei 90%, in der Clear Lens-Gruppe bei 100%. Die Monovision führte in keinem der Fälle zu einer Morbidität, da alle Patienten, die unkorrigiert Probleme hatten, mit Brille oder Kontaktlinsen gut zurecht kamen.

