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Linsenepithelzelltod nach Kataraktchirurgie

Ausgabe August 2002

Exzerpt aus

Saika S, Miyamoto T, Ishida I, et al.
Lens epithelial cell death after cataract surgery,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1452-1456.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas

 
Linsenepithelzelltod nach Kataraktchirurgie 


Die vorliegende Studie gründet auf der Hypothese einer Apoptose menschlicher Linsenepithelzellen in der postoperativen Heilungsphase nach einer Kataraktoperation. Zu diesem Zweck wurden zum einen intraoperativ entnommene Proben menschlicher Linsenkapseln postoperativ mit der TUNEL-Methode auf apoptotische Zellen untersucht, zum anderen wurde in Organkultur die Wirkung des exogenen transformierenden Wachstumsfaktors b2 auf die Apoptose von Mäuselinsenepithelzellen geprüft. TUNEL-positive Zellen wurden in 3 von 17 in die Studie eingeschlossenen Augen detektiert, wobei davon ausgegangen wurde, dass es sich um apoptotische Linsenepithelzellen handelte. Die Untersuchung der 48 Stunden kultivierten Mäuselinsen ergab TUNEL-positive Zellen an der Innenseite der Kapsel. Die Schlußfolgerung der Autoren ist, dass Linsenepithelzellen besonders in der frühen Heilungsphase nach einer Kataraktoperation durch programmierten Zelltod absterben. Durch den transformierenden Wachstumsfaktor b2 könnte die Apoptose bei in-vivo Linsenepithelzellen induziert werden. 

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