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Kombinierte Kataraktoperation und Wiederherstellung der Augenoberfläche bei Patienten mit schwerer narbiger Keratokonjunktivitis

Ausgabe August 2002

Exzerpt aus

Bissen-Miyajima H, Monden Y, Shimazaki J, Tsubota K.
Cataract surgery combined with ocular surface reconstruction in patients with severe cicatrical keratoconjunctivitis,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1379-1385.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Kombinierte Kataraktoperation und Wiederherstellung der Augenoberfläche bei Patienten mit schwerer narbiger Keratokonjunktivitis 


An 4 Augen von 3 Patienten mit narbiger Keratokonjunktivitis im Endstadium, bedingt durch Stevens-Johnson-Syndrom (3 Augen) oder narbiges okuläres Pemphigoid (1 Auge), wurde in Kombination mit einer Kataraktoperation eine Limbus-Allograft- und Amnionmembrantransplantation durchgeführt. Der Follow-up betrug 13 bis 27 Monate. Es kam zu keinerlei intraoperativen Komplikationen. Bei 2 der 4 Augen verbesserte sich der Visus von Handbewegung präoperativ auf 20/100 bzw. 20/30 postoperativ, bei 1 Auge von Finger zählen auf 20/50. 1 Auge mit Lichtwahrnehmung präoperativ erreichte postoperativ einen Visus von 20/60, der sich nach 1 Jahr aufgrund redizivierendem fibrösen Gewebe auf der Hornhaut auf Handbewegung verschlechterte. Nach Aussage der Autoren ist diese neue Technik weniger invasiv als eine penetrierende Keratoplastik mit "offener" Kataraktextraktion, und es besteht ein geringeres Risiko hinsichtlich einer Augenentzündung oder Abstoßung des Transplantats. 

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