Ergebnisse der Kataraktextraktion bei funktionell monokulären Patienten, Fall-kontrollierte Studie
Ausgabe August 2002
Exzerpt aus
Trotter WL, Miller KM.
Outcomes of cataract extraction in functionally monocular patients,
Case-control study,
J Cataract Refract Surg 2002; 28:1348-1354.
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas
Ergebnisse der Kataraktextraktion bei funktionell monokulären Patienten, Fall-kontrollierte Studie
Okuläre Komorbidität, Visus und Komplikationsraten 100 konsekutiver, monokulärer Patienten und einer nach Alter, Geschlecht und Operationsdaten vergleichbaren Kontrollgruppe wurden nach Phakoemulsifikation und IOL-Implantation analysiert. Dabei bestand die Monokularität bei 87% dieser Gruppe aus medizinischen Gründen, wobei altersabhängige Makuladegeneration, diabetische Retinopathie und Offenwinkelglaukom die häufigsten Ursachen für die Monokularität und zugleich die häufigsten okulären Komorbiditäten im Rahmen der Studie darstellten. Die Analyse der Daten ergab eine signifikant erhöhte okuläre Komorbiditätsrate bei der monokulären Gruppe. Der best korrigierte Visus der monokulären Gruppe verbesserte sich im Median von 20/50 präoperativ auf 20/25 postoperativ, der der binokulären Kontrollgruppe von 20/40 auf 20/20. Beide Gruppen wiesen vergleichbare Komplikationsraten auf.

