Sie befinden sich hier:>Infos für Ärzte>ARCHIV - Kurzfassungen und Berichte>Katarakt>Journal of Cataract & Refractive Surgery April 2003>Limbale relaxierende Inzisionen bei primär gemischtem Astigmatismus und gemischtem Astigmatismus nach Kataraktchirurgie

Limbale relaxierende Inzisionen bei primär gemischtem Astigmatismus und gemischtem Astigmatismus nach Kataraktchirurgie

Ausgabe April 2003

Exzerpt aus

Bayramlar H, Daglioglu MC, Borazan M.
Limbal relaxing incisions for primary mixed astigmatism and mixed astigmatism after cataract surgery, J Cataract Refract Surg 2003; 29:723-728.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Limbale relaxierende Inzisionen bei primär gemischtem Astigmatismus und gemischtem Astigmatismus nach Kataraktchirurgie


Die Wirksamkeit limbaler relaxierender Inzisionen zur Korrektur eines gemischten Astigmatismus wurde anhand der Ergebnisse von 37 Augen von 26 Patienten analysiert. Bei 24 Augen lag ein primärer Astigmatismus vor, bei 13 Augen ein induzierter Astigmatismus nach Kataraktchirurgie. Länge, Anzahl und Tiefe der Inzisionen wurden mit Hilfe des Nomogramms nach Gills und Gayton bestimmt. Der Follow-up betrug in allen Fällen 6 Monate. Es kam in keinem Fall zu schweren Komplikation oder einer Verschlechterung des unkorrigierten oder best korrigierten Visus. Die Wirksamkeit der Inzisionen war in der Kataraktgruppe größer als in der primären Gruppe, doch das signifikant höhere Alter der Kataraktpatienten und die damit verbundene bessere Wirksamkeit inzisionaler Keratotomien gestattet keinen aussagekräftigen Vergleich. In der vorliegenden Studie erwiesen sich limbale relaxierende Inzisionen als einfache, sichere und wirksame Methode zur Korrektur sowohl eines primären als auch eines induzierten gemischten Astigmatismus.

Infos für Ärzte