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Akkommodationsmessung nach Implantation einer akkommodativen Hinterkammer-Intraokularlinse

Ausgabe April 2003

Exzerpt aus

Langenbucher A, Huber S, Nguyen NX, et al.
Measurement of accommodation after implantation of an accommodating posterior chamber intraocular lens,
J Cataract Refract Surg 2003; 29:677-685.

 
zusammengestellt von Doris Meixensberger und Dr. Dieter Klaas


Akkommodationsmessung nach Implantation einer akkommodativen Hinterkammer-Intraokularlinse


In einer prospektiven Studie wurde die Akkommodation bei 23 Augen von 23 Patienten nach Kataraktoperation und Implantation einer akkommodativen Hinterkammer-IOL (1 CU) 4 Wochen sowie 3 und 6 Monate postoperativ mit verschiedenen Methoden untersucht und mit den Ergebnissen einer Kontrollgruppe 6 Monate postoperativ verglichen. Die Messungen umfaßten dynamische Methoden mit objektiven und subjektiven Techniken, statische Messung mit pharmakologischer Stimulation durch Pilocarpin 2% Augentropfen sowie indirekte Messung (Änderung der Vorderkammertiefe). Die subjektive Nahpunkt-Messung und die Defokusier-Methoden wiesen die geringsten Schwankungen der Ergebnisse der verschiedenen Follow-up Untersuchungen auf, gefolgt von der Messung der Vorderkammertiefe mit dem IOLMaster. Um eine Unterscheidung zwischen realer pseudophaker Akkommodation und Pseudoakkommodation treffen zu können, sind nach Aussage der Autoren Messungen mit verschiedenen Methoden einschließlich subjektiver und objektiver Meßmethoden erforderlich. Die unterschiedliche Variabilität und Beständigkeit der Ergebnisse im postoperativen Verlauf sollte dabei berücksichtigt werden.

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